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Entsorgung: Temu geht Kooperation mit ERP Austria ein

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Zur Unterstützung der Verkäufer Entsorgung: Temu geht Kooperation mit ERP Austria ein Hintergrund | Dominik Schebach | 10.06.2026 | 0 | (© Temu/ERP) Es ist ein oft geäußerter Punkt der Kritik, dass Marktplätze wie Temu und Shein die Umgehung lokaler Umweltschutzvorschriften fördern und nichts zu den nationalen Recycling- und Verwertungssystemen beitragen. Nun tut sich an dieser Front etwas, denn Temu hat eine entsprechende Vereinbarung mit der European Recycling Plattform (ERP) Austria GmbH geschlossen. Wie es in der heutigen Aussendung der beiden Unternehmen heißt, will man damit die Verkäufer auf der Temu-Plattform bei der Erfüllung lokaler Vorgaben im Rahmen der erweiterten Herstellerverantwortung in Österreich unterstützen. Die Kooperation mit ERP Austria basiere dabei auf einem „Pay-on-behalf“-Service. Über dieses Modell hilft Temu Verkäufern bei der Registrierung, bei Produktmeldungen und der Zahlung von Umweltgebühren, um den österreichischen Vorgaben zur erweiterten Herstellerverantwortung ( Extended Producer Responsibility oder EPR) effizienter zu entsprechen. Begrüßt wird die Kooperation vom österreichischen Umweltschutzministerium. Schließlich unterstütze dieser Schritt die Integration der Online-Marktplatz-Verkäufer in das österreichische System der Entpflichtungen. Dazu umfasst die Vereinbarung laut Angaben von Temu und ERP Austria regulierte Kategorien wie Verpackungen, Batterien, Einwegkunststoffprodukte sowie Elektro- und Elektronikaltgeräte. Die Vorschriften zur erweiterten Herstellerverantwortung verpflichten Unternehmen, die bestimmte Produkte in Verkehr bringen, sich bei zugelassenen Organisationen zu registrieren, relevante Produktmengen zu melden und Beiträge zu lokalen Erfassungs- und Recyclingsystemen zu leisten. Die Kooperation mit ERP Austria bietet Verkäufern eine praktische Möglichkeit, diesen Anforderungen in Österreich zu entsprechen. „Diese Kooperation zeigt, wie Online-Marktplätze und Compliance-Organisationen im Bereich der erweiterten Herstellerverantwortung zusammenarbeiten können, um EPR-Compliance auch bei größerem Volumen praktikabler umzusetzen“, sagte Kamila Horak, Country General Manager bei ERP Austria. „Der Ansatz von Temu zeigt Verkäufern einen klaren und effizienten Weg, am österreichischen EPR-System teilzunehmen und zu bestehenden Erfassungs- und Recyclingstrukturen beizutragen.“ Laut Temu ist die Kooperation Teil einer breiteren Zusammenarbeit mit europäischen Compliance-Organisationen. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen bisher Partnerschaften mit mehr als 50 dieser Organisationen aufgebaut, welche Kategorien wie Verpackungen, Batterien usw. erfüllen. „Diese Kooperation mit ERP Austria ist ein wichtiger Schritt, um Verkäufer auf Temu bei der Erfüllung ihrer EPR-Pflichten zu unterstützen“, sagte ein Temu-Sprecher. „Mit unserem Pay-on-behalf-Ansatz wollen wir Verkäufern eine praktische Möglichkeit bieten, ihre Registrierung, Meldungen und Zahlungen zu verwalten. So helfen wir ihnen, die lokalen EPR-Vorgaben in Österreich zu erfüllen.“ Wie der Prozess seitens Temu abläuft und welche Konsequenzen den Verkäufern auf dem Online-Marktplatz bei Nichteinhaltung der österreichischen Vorgaben drohen, konnten wir allerdings noch nicht in Erfahrung bringen. 0 Diesen Beitrag teilen

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